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Knigge im Alltag

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Der Knigge – wie verhält man sich im Alltag? Benimmregeln im Alltag.
Gerade im Alltag bestehen viele Benimmregeln. Jeder kann hier unbewusst ganz schnell in ein Fettnäpfchen treten. Andererseits kann derjenige bei der Kenntnis und Anwendung von Benimmregeln gerade beim anderen Geschlecht angenehm auffallen. Denn das größte Augenmerk gilt nun einmal dem anderen Geschlecht. Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten der Benimmregeln aufgelistet.
So verhält man sich im Alltag, Benimmregeln
1. Ladys first hat trotz der heute emanzipierten Frauen immer noch Gültigkeit. Bei großen Gruppen allerdings wird nach der Reihe begrüßt, um die anwesenden Frauen nicht erst alle suchen zu müssen. Hochgestellte Persönlichkeiten in der Öffentlichkeit und der Chef im Büro werden aber zuerst begrüßt. In der Oper zählt die alte Etikette, hier wird zuerst die Dame begrüßt.

2. Ebenso lässt man den Frauen den Vortritt durch Türen oder an Treppenaufgängen. An Fahrstühlen werden die zuerst da gewesenen Personen hineinlassen und beim wieder Aussteigen die vorn näher an der Fahrstuhltür stehenden. In der Schlange beim Schlachter oder sinngemäß beim Friseur geht es allerdings nach der Reihe, nach dem Motto: wer zuerst kommt, mahlt zu erst.

3. Während unverheiratete Frauen in früheren Zeiten mit Fräulein angesprochen wurden, ist die heutige Situation eine andere. Die Bezeichnung Fräulein würde den Status des nicht verheiratet sein preisgeben. Die Frau von heute möchte das für sich behalten.
4. Geht man des Öfteren einmal essen, sind gerade in Restaurants viele Stolperfallen anzutreffen. Beispielsweise darf Brot nicht in die Suppe getunkt werden.

5. Viele Clubs, wie Karten- oder Kaffeeclubs, gehen von ihrem angesparten Geld der Clubkasse gern mit allen Mitgliedern gemeinsam essen. Natürlich gibt es dabei auch etwas zu trinken. Ein Anstoßen erfolgt heute ohne den direkten Gläserkontakt, sondern durch einen Blickkontakt mit den Anwesenden und dem Zuruf “Prost!”. Bei besonderen Gelegenheiten ist der Zuruf “Zum Wohl!” etwas eleganter. Nicht nur mit Alkohol gefüllte Gläser dienen zum Anstoßen, sondern auch mit Mineralwasser, oder mit O-Saft gefüllte Gläser dürfen zum Anstoßen erhoben werden.

6. Beim Niesen wissen viele Mitmenschen nicht wie man sich verhalten soll. Oft befindet sich eine niesende Person während eines Essens oder in einer Besprechung zwischen anderen anwesenden Personen. Sobald sich das Niesen durch ein Kribbeln in der Nase ankündigt, rückt man deshalb mit seiner Sitzgelegenheit etwas zurück, also etwas aus dem Sichtfeld seiner Nachbarn. Ist ein Taschentuch nicht rechtzeitig zur Hand, dient die linke Hand als Ersatz, da man die rechte Hand ja noch zur Verabschiedung benutzen muss. Im Übrigen wünscht man einem Nieser heute keine “Gesundheit” mehr, da das Niesen als Fehltritt (“Fauxpas”) angesehen wird. Persönlich sollte man das Niesen einer Person einfach übersehen, um nicht die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf den Nieser zu lenken.
7. Thema Handy! Auf Meetings, Geschäftsessen und diverseren weiteren öffentlichen Veranstaltungen sollte der dezente Umgang mit dem Handy praktiziert werden. Man kann das sogar überleben! Der Vibrationsalarm verkündet jedem Handybesitzer eine Kontaktaufnahme seines auf lautlos eingestellten Handys an. Um die anderen Leute beim Essen, während einer Besprechung oder eines anderen Events nicht mit der eigenen Unhöflichkeit zu konfrontieren und zu stören, ist ein Wechsel der Räumlichkeit die beste Lösung. Allerdings sollte man das zu führende Gespräch so kurz wie nötig halten. Eine Entschuldigung nach der Rückkehr beschwichtigt zwar die Gemüter der Anwesenden, aber die Unhöflichkeit bleibt von nun an in ihrem Gedächtnis. Während eines Rendezvous sind fortwährende und überwiegende Beantwortungen von ständig eingehenden SMS, das spielen oder Vorführen der neuesten Spiele ein No-Go! Für beide Geschlechter! Möchte ein Paar sich über ein Rendezvous kennen lernen, ist eine jetzt schon erkennbare Handy- Sucht für eine eventuelle spätere Zweisamkeit durch diese primäre Ignoranz zum Scheitern verurteilt.


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